Klasse:
Zum vielseitigen Angebot der Zillertaler Klettersteige gesellt sich mit dem Nasenwand Klettersteig in Ginzling ein außergewöhnlicher. Im unteren Teil bis zur Abzweigung beim Notausstieg interessant in die Felsen im Wald gebaut geht es danach ordentlich zur Sache. Extrem ausgesetzt 'hangelt' sich der erfahrene Klettersteigler empor. Ein Erlebnis! 

Karten Ginzling/Topo: Orientierung

ZUSTIEG

Direkt vom Ort in 5 Minuten erreichbar.

ABSTIEG

Vom Top auf breitem, wo notwendig versichertem Steig ins Tal.

Ab dem Zwischenausstieg auf leichtem Klettersteig nach unten und dann am Steig zum Ausgangsort.

Schwierigkeit:

NASENWAND/GINZLING

 

sportlich
schwierig
tolle Route, die Kondition
und Kraft fordert

Erster Abschnitt C/D
Zweiter Abschnitt E

Der Klettersteig darf keinesfalls unterschätzt werden. Die Schwierigkeit ist im oberen Abschnitt extrem und verlangt Armkraft und Können. Die Steig ist exzellent versichert und die Beschilderung ist ausgezeichnet.

Klettersteigausrüstung:

Helm, Klettergurt mit Klettersteigset,
Klettersteig-Handschuhe, passendes Schuhwerk. *)


Gehzeiten

von

m bis m Grad Zeit
Ginzling 999 Ende Teil 1 1150 C/D 1 h
Start Teil 2 1150 Ausstieg 1300 D/E 1 h
Nase 1300 Ginzling 999   1/2 h
Klettersteig gesamt

310 Hm

   

3 h

Seillänge

600 m

 

Ausrichtung:

Südwest

Stützpunkt: diverse Lokale in ginzling
Erbauer: Bergrettung Ginzlin
Klettersteige in der Nähe:
GERLOSSTEINWAND, PENKEN, Zimmereben


*) ANMERKUNG:
Für die Schlüsselstellen sind zwei Expresssets (Expressschlingen) praktisch, zur Hilfestellung ev. lange Bandschlingen.
NASENWAND KLETTERSTEIG GINZLING

Dieser sportliche Klettersteig teilt sich in zwei Abschnitte. Im ersten Teil führt die Route über Wände und Blöcke, mit Quergängen und kurzen Gehstrecken durchaus anspruchsvoll bis zum Bankerl. Von dort gelangt man über den Zwischenaussteig sicher ins Tal, wenn einem die Schwierigkeiten, die man jetzt über sich erkennen kann, zu viel sind.

Im zweiten Teil fordern Nasenwand, Indianerkopf und Nase mit ihrer ausgesetzten Routenführung und teils stark nach außen drängenden Wänden vollen Einsatz.