Zwei
außergewöhnliche, sportliche Klettersteige oberhalb
der 2000 Meter Grenze. Der konsequent extreme
Express Klettersteig und der Granitgenuss Fernau. Im
Einstiegsbereich findet sich zudem ein
Übungsklettersteig. Ideal, um sich an den Umgang mit
den Karabinern und das Gefühl Klettersteig zu
gewöhnen.
für ambitionierte Kletterer (Kindern ab etwa
10 Jahren)
Erreichbar:
Anreise: Brennerautobahn A13 bis
zur Ausfahrt Schönberg, weiter bis zur Talstation
der Stubaier Gletscherbahnen. Mit der ersten Sektion
der Bahn hoch bis zu Dresdner Hütte. Von dort in
15 Minuten zum Einstieg.
Klettersteigausrüstung:
Helm, Klettergurt mit Klettersteigset,
Klettersteig-Handschuhe, passendes Schuhwerk.
ev. Stöcke für den Abstieg. Für den
Express-Klettersteig zusätzlich Kletterschuhe und
ev. ein Seil.
Im Stubaital ... da gibt's
ein attraktives Angebot an Klettersteigen. Allein von der
Gletscherbahn aus sind drei erreichbar.
FERNAU EXPRESS Klettersteig
Ein Sportklettersteig der Superlative, das ist der jüngste
Spross im Bunde. Der derzeit wohl schwierigste Klettersteig
in Tirol zeichnet sich durch eine konsequent extreme,
Klettertechnik fordernde Routenführung aus.
Griffe/Tritthilfen gibt es nur im Kamin und beim Überhang.
Leisten, Bänder, Risse werden geschickt genutzt.
Reibungskletterei im kleingriffigen Granit und die meist
vertikalen Abschnitte verlangen Können und Kraft. Kurz: Ein
Klettersteig, der den Experten vorbehalten bleibt. Es gibt
keinen Notausstieg, für Kinder nicht geeignet.
FERNAU Klettersteig
Meist herrlich ausgesetzt,
die Kanten und Platten nutzend windet sich der Klettersteig
über die roten Granitplatten und Blöcke. Es finden sich
ausreichend Tritthilfen. So klettert man im mittleren
Schwierigkeitsgrad vergnüglich nach oben.
ABSTIEG
Nach dem Ausstieg folgt man den Steigspuren bis zum Gipfel
(Steinmann). Von dort führt der Abstieg erst über den Grat
südwärts, dann östlich bequem zurück zur Dresdner Hütte.
ACHTUNG
Bei Nässe, Schnee oder Eis werden beide Steige extrem
schwierig und gefährlich.